Wintersonnenwende

Maske für die „Harderpotschete“.

Wintersonnenwende in den Alpen; in den Restaurants sitzen Familien und Freunde bei Festsessen, draussen sind Maskierte und Vermummte unterwegs. Zwei darunter mit grossen braunen Umhängen, zotteligen langen Haaren und furchterregenden Fratzen stürmen in eine Restaurant, um Werbeartikel für ihren Verein zu verkaufen.

Sofort beginnen Kinder zu schreien, die Vermummten nehmen ihre Masken ab, beschämt versucht männiglich, die Kinder zu beruhigen. Das gelingt leidlich, auf leisen Sohlen verlässt die wilde Gruppe das Restaurant wieder.

Der Spuk ist längst vorüber, beruhigendes Plätschern von Gesprächen erfüllt den Raum des Restaurants.

Da betritt eine Dame mittleren Alters mit langem, braunem Haar und einem weiten, braunen Mantel das Lokal.

Die Kinder beginnen zu brüllen wie am Spiess, und sie beruhigen sich weder auf das gute Zureden der Dame hin noch des Familientisches, an dem die Kleinkinder sitzen. Erst als die Dame entgeistert das Lokal verlässt, beruhigt sich die Lage.

Das Original der Kurzgeschichte in Adelboden-Deutsch ist auf Facebook publiziert.

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