Geld: wichtig und einfach zu verstehen

Geld ist eigentlich einfach zu verstehen. Zwar streiten sich Wissenschaftler, die sich intensiv mit Geld befassen, etwa darüber, ob Geld letztlich nur Kredit ist oder ob gedeckt sein muss durch Gold – oder sie streiten darüber, wie Geld entstanden ist: als Wert an sich oder als etwas, das Herrscher als Wert bezeichneten und von ihren Untertanen forderten.

Aber um Geld zu verstehen, braucht man diesen Diskussionen nicht zu folgen. Es reicht zu wissen, dass Geld der Spiegel oder der Ausweis einer Leistung ist: Für jede Frucht, die reift, für jede Arbeit, die ein Mensch oder eine Maschine leistet, kann ein Ausweis herausgegeben werden, der die entsprechenden Werte spiegelt.

Die Währungen sind insofern ein Spiegel aller volkswirtschaftlichen Leistungen, die ein Währungsraum erarbeitet. Das ist einfach, aber es wird kompliziert, weil darauf geachtet werden muss, dass die Leistungen und die Ausweise dieser Leistungen ungefähr im Gleichgewicht sind.

Gibt es zu viel Geld, weil zum Beispiel ein Staat einfach Geld druckt, um Löhne oder Schulden zu bezahlen, verliert das Geld an Wert: Es gibt mehr Geld, als Leistungen erbracht werden – das ist Inflation (Teuerung ist etwas anderes: wenn Preise steigen, weil zum Beispiel wegen schlechter Ernten wenig Ware da ist).

Literatur (in Deutsch):


Geschichte des Schweizer Frankens

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