Essenziell: Energie und Verkehr

Die Menschen in der Schweiz sind nicht besser als anderswo. Es ist auch Glück – manchmal im Unglück, zum Beispiel hinsichtlich Energie. Immer schon hat es in der Schweiz kalte Winter gegeben, aber auch Holz. Die Menschen heizten und kochten damit. Doch sie merkten schon vor vielen hundert Jahren, dass sie nicht die ganzen Wälder abholzen durften – mit Glück im Unglück: Denn wenn sie zu viele Bäume fällten, gab es Platz für Lawinen.

Vor etwa 150 Jahren dann kam die elektrische Energie – und wieder hatte die Schweiz Glück: Die vielen Berge und Tälern und Flüsse waren ideal für Wasserkraftwerke. Erst waren es Spekulanten, die diese Kraftwerke bauten. Doch weil es zu wenige Konsumenten für die elektrische Energie gab, ging den meisten Kraftwerke das Geld aus – und der Staat übernahm sie.

Weil praktisch gleichzeitig auch die Eisenbahnen Pleite gingen, sprang auch hier der Staat ein – und elektrifizierte die Eisenbahnen.

Das Resultat, das praktisch niemand vorausgesehen hatte: Die Kraftwerke und die Eisenbahnen profitierten, praktisch alle Häuser wurden ans Stromnetz angeschlossen – wichtige Grundlagen für den heutigen Wohlstand in der Schweiz.

Wenn die Häuser in Euren Regionen keinen Strom haben und es kein gutes Verkehrsnetz gibt, kann es nicht gutgehen.

Literatur (in Deutsch):

Kompakte und seriöse Schweizer Wirtschaftsgeschichte

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